Die Schlammbassins in Assens

Die Schlammbassins in Assens - Natur aus Menschenhand

Natur aus Menschenhand

In der Zuckerfabrik, die 1884-2006 in Betrieb war, wurde Zucker aus Rüben gewonnen. An diesen haftete jede Menge Erde - von Fünen, Langeland und Teilen von Jütland - und diese Erde wurde mi Wasser aus dem Kleinen Belt abgespült. Die Schlammbassins waren damals dine Strandwiese, die man durch einen Aussenwall eingedämmt hatte. Nach und nach wurde dieses Gebiet mit dem abgewaschenen Schlamm aufgefüllt, so dass es nun etwa 10 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Die Schlammbassins erstrecken sich über eine Fläche von etwa 40 Hektar. In den letzten Produktionsjahren kamen jedes Jahr is zu 100.000 Tonnen hinzu, was 45.000 m3 Erde entspricht. 1995 baute man hier eine biologische Kläranlage und Biogasproduktion. Man kann heute noch einige Betonfundamente der Kläranlage und andere Überbleibsel aus der Zeit sehen, in der die Schlammbassins in Funktion waren.

Von den Schlammbassins kann man das frühere Hauptgebäude der Zuckerfabrik sehen. Heute ist dort das Rathaus der Kommune Assens untergebracht. Der markante, schöne Scornstein wurde gleichfalls als Teil von Assens Industriegerichte bewahrt - zusammen mit der Saftstation, in der sich heute Spothallen, Fitness.